New York! Es gibt kaum jemanden, der/die sich dieser Faszination entziehen kann. Alles erinnert an etwas, das man irgend in einem Film schon mal gesehen hat, in der Zeitung gelesen, in den Nachrichten gehört hat. Auch wenn man, wie ich, schon seit Jahren mit dem Gedanken lebt: ich muss es nicht nochmals sehen, es nimmt einem den Ärmel rein, wenn man wieder da ist.

 

New York

Zum Vergrössern bitte auf die Bilder klicken. Erklärungen und kurze Geschichten befinden sich in der jeweiligen Bildunterschrift.

 

Einfahrt in New York 

 

Central Park, Broadway, Times Square, by night

Am Tag danach zog ich alleine mit dem Hopp-on-Hopp-off-Bus los. 2 Stationen vor meiner wollte ich am ehemaligen Pier der Titanic aussteigen und zurück laufen. Danach ging’s wirklich schief. Ich bereitete mich sorgfältig vor, ohne hängende Bändel vom Telefon, Ladekabel, Tasche die schmale Treppe runter zu steigen. Ich wartete, bis der Bus vollständig stoppte und strauchelte dann über einen kleinen Absatz beim Sitz und stürzte Kopf voran die Treppe runter. Es knallete, knarrte im Kopf und Rücken und ich blieb völlig verkeilt liegen. Der Busfahrer fädelte mich aus dem Treppengang, ich nahm alle Kraft zusammen, nicht mit der Ambulanz abtransportiert zu werden (der Schreck von den Bermudas und Kanada, wo der Vater der beiden grossen Kinder diese brauchte, steckte mir nach wie vor in den Knochen) und schleppte mich irgendwie zurück ins Schiff. Da liege ich nun meistens, mit völlig verprellter Wirbelsäule und der rechten Hand im Gips.

Zu allem Übel hatte das Schiff noch einen Motorenschaden und lag 1 Tag länger in New York. Das Wetter war herrlich. Carolas Bilder poste ich dann, wenn ich wieder länger sitzen kann. Ebenfalls die von den folgenden Häfen Halifax und St. John. 

 

Ohne den Kopf zu drehen, verliess ich mit geschlossenen Augen New York nach dem Motto ‹Never look back› und verpasste so natürlich diese Szenarien, die mir dann Joe zur Verfügung stellte.

 

So endet vorläufig mein Blog. Ich hoffe auf baldige Besserung,